Prem am Lech - Nach oben
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Pressestimmen

ID-87

Bericht des Münchner Merkurs

Geschrieben von marion am 03.11.11 um 8:33 Uhr • Artikel lesen

Kategorie: Presse Touristinfo

Prem am Lech - Bericht des Münchner Merkurs

ein Bericht von Nicola Förg

Prem, im Jahre 1935. Paragraph 4 der Badeordnung: "Im Wasser sowie auf den Badeplätzen ist jedes Verhaltn zu unterlassen, das in sittlicher Beziehung Ärger zu geben geeignet ist." Jawohl, so war das 1935, als die ersten 100 Feriengäste kamen und die Gemeinde im Landkreis Weilheim-Schongau die Stauung des Röthenbaches als Moorschwimmbad beschloss.

Der Name "Röthenbach" oder "Rötbach" bezieht sich auf die rötlich-braune Farbe des Wassers, die von Huminsäuren - die durh den partiellen Abbau von Resten abgestorbener Lebewesen im Boden gebildet werden - herrührt. Das Becken wurde damals von Hand ausgebuddelt, das Bad ist heute außer Betrieb, momentan auch wasserlos, aber es erzählt zwei Geschichten: Eine etwas kürzere vom jungen Tourismus in einer Gemeinde, die im äußersten südwestlichen Eck von Oberbayern wie gemalt vor dem Gebirge liegt. Und es erzählt eine lange Geschichte, eine, die vor etwa 15.000 Jahren beginnt, als sich der Lechgletscher aus dem Alpenvorland zurückzieht, im Gepäck gewaltige Schmelzwassermassen, die in einem "Lechbrucker See" gestaut sind, der im Norden bis Burggen im Süden bis in die Gegend von Roßhaupten gereicht hat. Das Wasser zieht sich zurück, bildet diese heitere Landschaft und hinterlässt Moore. Das Premer Filz oder Premer Moor ist ein typisches Hochmoor, das keine Verbindung zum Grundwasser hat und nur duch Niederschlagswasser gespeist werd. Es lebt, es erfindet sich jeden Tag neu, in Farben und Schattierungen.

Der Moorlehrpfad hat jüngst eine brandneue Beschilderung bekommen, mit Texten, die Lust machen, mehr zu lesen. Perfekt auch für Kinder!

Durchs Moor führt ein recht grimmig aussehnder Geselle, der "Huidingerle" und der hatte früher schon das Sagen im Moor. Wer nämlich zum Torfstechen ging, durfte sich auf keinen Fall umsehen. Wer das dennoch tat, wurde von einem grausigen Riesen, eben dem "Huidingerle" gepackt und ins gruselige Moor gezogen. Und weil angeblich "Weibsleute" dafür besonders anfällig sind - man erinnere sich an Lots Frau aus der Bibel - durften sie nicht mitkommen zur Moorarbeit ....

Das Premer Moor hat seinen ganz eigenen Zauber, weil es in Teilen ein intaktes Moor ist, in dem noch Moorspirken wachsen, eine Kiefernart, die eng verwandt mit der Latsche und ein Eiszeitrelikt ist. Torfmoos, Moosbeere, Rosmarinheide und Moorbirken malen ein buntes Bild, das Pfeifengras zeigt aber auch an, dass es sich um ein vom Menschen verändertes, entwässertes Hochmoor handelt. Denn hier wurde Torf gestochen, der ein wichtiges Heizmaterial war. Gestochen wurde meist ab Mai, im Sommer wurden die "Wäsen" oder "Wasen" (Torfstücke) getrocknet, im Herbst in die Torfhütten verbracht und zur Heizperiode im Winter dann, wenn der Boden gefroren war, mit "Schloapfe" herausgezogen. Das waren Schlitten, die mit Muskelkraft oder - wenn man sich's leisten konnte - vom Pferd gezogen, nach Hause "geschloaft" wurde.

Mitte der 1980er-Jahre wurde der Torfabbau eingestellt, die Torfhütten der einzelnen Familien wurden abgebaut. Die Königsfilzhütte steht noch, sie ist Teil des Weges und birgt alt Torfwerkzeuge. Doch auch als Picknickplatz ist sie nicht zu verachten. Und schräg gegenüber hockt das "Huidingerle" als Bronzeplastik in einem Moorloch, Ziemlich zugewuchert und so gar nicht bedrohlich schaut der arme Kerl aus - eigentlich möchte man ihn nur schnell befreien aus seiner unbequemen Lage.

65026 Views • Kategorien: Presse Touristinfo
ID-88

Bericht der Allgäuer Zeitung vom 7. Juli 2003

Geschrieben von marion am 07.07.03 um 8:11 Uhr • Artikel lesen

Kategorie: Presse Touristinfo

über eine der zahlreichen Moorwanderungen

Eine Exkursion durch den Premer Filz, einem faszinierenden Hochmoor, unternahmen rund 25 interessierte Naturfreunde. Der Moorfachmann Herbert Müller  berichtete vom Entstehen des Moores ebenso wie von dessen vielfältiger Vegetation. Exkursion zu Pflanzen, Geistern und der Leiche im Premer Moor

Naturfreude auf Entdeckungsreise im „Königsfilz" Prem (ars).

Zu einer besonderen „Naturwanderung" im „Premer Filz" trafen sich rund 25 Naturfreunde, darunter viele junge Leute, am Moorbad in Prem. Zusammen mit „Naturfachmann" Herbert Müller brachen sie zu einer kleinen Erlebnis - Exkursion durch diese faszinierende Moorlandschaft auf.

Mit klaren verständlichen Sätzen und mit seinem exzellenten Fachwissen zog Herr Müller die Zuhörer in seinen Bann. Man erfuhr, wie vor 15000 Jahren nach dem Abschmelzen des Lechgletschers der Seespiegel durch Moränen- und Schottermaterial zu kleinen Inseln verlandete und durch Verwitterung zu Nagelfluh „verbacken" wurde. Durch diese Verlandung kehrte die Vegetation mit Schilf mit Binsen, Sauergräsern und später mit Birken und Erlenwälder zurück. Die abgestorbenen Pflanzenteile sanken zu Boden und vertorften unter Luftabschluss. So entstand das heutige „Hochmoor", dem der Volksmund den Namen „Königsfilz" gegeben hat.

Müller berichtete von den verschiedenen Pflanzengesellschaften, von Spirken- und Heidehochmoor und wie man heute bemüht sei, die allmähliche „Verbuschung" durch Rodung der Fichten und durch Wasseranstauung zurückzudrängen. Mit Sachkenntnis zeigte Müller die Blau- und Heidelbeersträucher. Auch die Rauschbeere und den kleinsten Strauch der Welt, die sehr seltene und essbare „Moosbeere", die auch „Moosapfel" genannt wird.

Es sollen auch Geister im Moor „herumspuken" und sogar eine gut erhaltene weibliche Mumie wurde gefunden, erzählte Müller. Man glaubt, dass sie als Kindesmörderin im Mittelalter mit einem Stein um den Hals im Moor ertränkt wurde. Trotz mancher unheimlicher „Schauergeschichten" strahlt dieses „Hochmoor" in seiner Farbenvielfalt für den Naturfreund eine Ruhe und Heiterkeit aus und begeistert immer wieder den stillen Wanderer zu jeder Jahreszeit, besonders wenn man eine Führung mit Herbert Müller miterleben kann.

Anmelden kann man sich im Premer Verkehrsamt unter Telefon 08862/7256.

Die Termine für die Wanderung entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender!

62351 Views • Kategorien: Presse Touristinfo

Veranstaltungskalender

Weihnachtsmarkt Kempten am Rathausplatz
 

Beginn: Donnerstag, 08.12.2022
Uhrzeit: 12:00 Uhr
Wo: Kempten

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Weihnachtsmarkt in Marktoberdorf auf dem Marktplatz
 

Beginn: Donnerstag, 08.12.2022
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Wo: Marktoberdorf

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Weihnachtsmarkt an der Kirche St. Martin in Kaufbeuren
 

Beginn: Donnerstag, 08.12.2022
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Wo: Kaufbeuren

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Weihnachtsmarkt Marienplatz in Schongau
 

Beginn: Donnerstag, 08.12.2022
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Wo: Schongau

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Aktuelles

Tourist Info

Urlaub in Prem am Lech

Machen Sie Urlaub, genießen Sie die Natur, erkunden Sie die Umgebung. Erleben Sie das Frühlingserwachen in einer ruhigen Umgebung, die zum Erholen einlädt! Zahlreiche preisgünstige Ferienwohnungen warten auf Sie. Wir freuen uns auf Sie!

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Tourist Information Prem

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Bericht des Münchner Merkurs

Prem am Lech - Bericht des Münchner Merkurs

ein Bericht von Nicola Förg

Prem, im Jahre 1935. Paragraph 4 der Badeordnung: "Im Wasser sowie auf den Badepl&au

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Mitteilungsblatt

Mitteilungsblatt November 2022

November

Gemeinderatssitzung

Am Dienstag, den 15. November 2022 um 20.00 Uhr findet die Sitzung des Gemeinderates statt. Anträge zur Gemeinderatssitzung sind bei der Gemeinde Prem bis spätestens Montag, den 07. November 2022 vorzulegen.

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Mitteilungsblatt Oktober 2022

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Gemeinderatssitzung

Am Dienstag, den 18. September 2022 um 20.00 Uhr findet die Sitzung des Gemeinderates statt. Anträge zur Gemeinderatssitzung sind bei der Gemeinde Prem bis spätestens Montag, den 10. Oktober 2022 vorzulegen.

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Gemeindeverwaltung

Wasserrecht - Einleitung des gereinigten Abwassers

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KM_C250i22120419560.pdf herunterladen

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Bundeswehr warnt vor Gefahren

Der Standortälteste ALTENSTADT macht auf Gefahren auf dem Standortübungsplatz „SAUWALD“ aufmerksam.

Der Standortübungsplatz ist Militärischer Sicherheitsbereich und als solcher an seinen Grenzen durch eindeutige Beschilderung und Schranken gekennzeichnet.

Ein Entfernen oder Beschädigen von Warntafeln gefährdet Mitbürger und bringt diese möglicherweise in Lebensgefahr.

Das Betreten des Standortübungsplatzes durch Unbefugte ist zu jeder Zeit ganzjährig strikt verboten!

Der Standortübungsplatz SAUWALD wird vorrangig zu Ausbildungs- und Übungszwecken von der Bundeswehr genutzt. Im Ausbildungsgelände wird mit Radfahrzeugen geübt. Unbeleuchtete oder getarnte Fahrz

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First-Responder Lechbruck

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Sehr geehrte Damen und Herren,

der First Responder in Lechbruck am See wurde seit April bereits 65 Mal alarmiert und die 14 Ehrenamtlichen suchen nun Verstärkung für die Bereitschaft Lechbruck.

Über die Berücksichtigung der angehängten Medieninformation in Ihrer Berichterstattung und der angefügten Aushänge würden wir uns sehr freuen.

Hilf uns, anderen zu helfen!

Johanniter bieten Infoabend für Interessierte und Sanitätshelfer- und Aufbau-Kurse in Lechbruck an

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EZA

Dauerbeleuchtung im Garten schadet Insekten

Sommerzeit ist Gartenzeit – auch abends. Viele Gärten werden dabei die ganze Nacht und nicht nur dann beleuchtet, wenn man auf der Terrasse sitzt. Schuld daran sind meist Solarleuchten. Sie kosten wenig und sind vermeintlich auch ökologisch sinnvoll. Der Strom kommt ja aus einem Akku, der untertags mittels Solarpanel von der Sonne geladen wird.

Der Haken: Naturschützer beklagen die zunehmende Lichtverschmutzung. Darunter leiden Insekten und letztendlich auch die Pflanzenwelt. Denn viele tierische Pflanzenbestäuber verlieren

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SVLFG

Vorzeitige Altersrenten

Anrechnung des Hinzuverdienstes bleibt weiterhin ausgesetzt

Für Bezieher von vorzeitigen Altersrenten aus der Alterssicherung der Landwirte (AdL) bleiben auch im Jahr 2022 die Hinzuverdienstregelungen ausgesetzt.

Bei etwa 4.000 von insgesamt 115.000 Rentenbeziehern müsste die Landwirtschaftliche Alterskasse ohne die Aussetzung der Regelungen das Einkommen bei deren vorzeitigen Altersrenten berücksichtigen.

Durch die Änderung des Infektionsschutzgesetzes wird in der AdL weiterhin bis Ende des Jahres 2022 bei vorzei

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Gewerbe Prem

Schönegger Käse-Alm ist EMAS-zertifiziert

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Geschäftsführer Josef Krönauer - Schönegger Käsealm

Der Schönegger Käse-Alm liegt die Umwelt am Herzen. Neben der ISO 14001-Zertifizierung erhielt sie nun auch jene der EMAS. Diese sieht Geschäftsführer Sepp Krönauer als Basis für die Erreichung der Klimaneutralität.

Die Schönegger Käse-Alm steht als Verarbeiter wertvoller Bergbauern-Heumilch für die Herstellung hochwertiger, regionaler und nachhaltiger Käsespezialitäte

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Stellenausschreibung

Schönegger Käsealm

Wir sind ein regionales, mittelständisches Unternehmen, das Käsespezialitäten aus 100 % Bergbauern-Heumilch produziert und vertreibt und suchen für unseren Standort in Steingaden ab sofort einen

Anlagenführer in 3-Schichtarbeit (m/w/d) in Vollzeit

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Vereinsleben

Sportverein

Kegelturnier 2022/2023

PlatzMannschaftPunkteKegelSpiele
1 Kegelschupfer 8 : 2 5219 5 von 12
2 Eisbären 8 : 0 3957 4 von 12
3 Nische 6 : 2 4171 4 von 12
4 Bulls 6 : 2 4080 4 von 12
5 Aufsteiger 4 : 4 3994 4 von 12
6 Auserwählte 4 : 4 3946 4 von 12
7 Stars 4 : 4 3796 4 von 12
8 08/15 4 : 4 3633 4 von 12
9 Lechaue 4 : 4 3615 4 von 12
10 Rinnenputzer 2 : 6 3471 4 von 12
11 Loser 2 : 4 2976 3 von 12
12 Zugroaste 0 : 8
3682 4 von 12
13 Rummkuglar 0 : 8
2654 4 von 12

Damit die Tabelle im Internet immer aktuell ist, muss jedes Ergebnis am nächsten Vormittag bei der Gemeinde gemeldet werden: What'sApp Kegelgruppe, Telefon: 08862/8350 oder verwaltung@gemeinde-prem.de.

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1. Premer Fünf-Kampf

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Musikkapelle

Schützenverein

Trachtenverein Prem

Gauchronik des Oberen Lechgau-Verbandes

Weihnachten steht vor der Tür. Ein schönes Geschenk ist die Chronik des Oberen Lechgau-Verbandes „Blick in den Oberen Lechgau“. Diese kann beim 1. Vorstand des Trachtenvereins Prem, Alfred Sieber, Im Filz 15, erworben werden.

Gauchronik
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