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Prem am Lech

Herzlich willkommen in Prem am Lech
Gemeinde Prem
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Freitag, 03. April 2020

Immer wieder einen erholsamen Urlaub wert!

ID-11

Bericht des Münchner Merkurs vom 29./30. Oktober 2011
ein Bericht von Nicola Förg

Prem, im Jahre 1935. Paragraph 4 der Badeordnung: "Im Wasser sowie auf den Badeplätzen ist jedes Verhaltn zu unterlassen, das in sittlicher Beziehung Ärger zu geben geeignet ist." Jawohl, so war das 1935, als die ersten 100 Feriengäste kamen und die Gemeinde im Landkreis Weilheim-Schongau die Stauung des Röthenbaches als Moorschwimmbad beschloss.

Der Name "Röthenbach" oder "Rötbach" bezieht sich auf die rötlich-braune Farbe des Wassers, die von Huminsäuren - die durh den partiellen Abbau von Resten abgestorbener Lebewesen im Boden gebildet werden - herrührt. Das Becken wurde damals von Hand ausgebuddelt, das Bad ist heute außer Betrieb, momentan auch wasserlos, aber es erzählt zwei Geschichten: Eine etwas kürzere vom jungen Tourismus in einer Gemeinde, die im äußersten südwestlichen Eck von Oberbayern wie gemalt vor dem Gebirge liegt. Und es erzählt eine lange Geschichte, eine, die vor etwa 15.000 Jahren beginnt, als sich der Lechgletscher aus dem Alpenvorland zurückzieht, im Gepäck gewaltige Schmelzwassermassen, die in einem "Lechbrucker See" gestaut sind, der im Norden bis Burggen im Süden bis in die Gegend von Roßhaupten gereicht hat. Das Wasser zieht sich zurück, bildet diese heitere Landschaft und hinterlässt Moore. Das Premer Filz oder Premer Moor ist ein typisches Hochmoor, das keine Verbindung zum Grundwasser hat und nur duch Niederschlagswasser gespeist werd. Es lebt, es erfindet sich jeden Tag neu, in Farben und Schattierungen.

Der Moorlehrpfad hat jüngst eine brandneue Beschilderung bekommen, mit Texten, die Lust machen, mehr zu lesen. Perfekt auch für Kinder!

Durchs Moor führt ein recht grimmig aussehnder Geselle, der "Huidingerle" und der hatte früher schon das Sagen im Moor. Wer nämlich zum Torfstechen ging, durfte sich auf keinen Fall umsehen. Wer das dennoch tat, wurde von einem grausigen Riesen, eben dem "Huidingerle" gepackt und ins gruselige Moor gezogen. Und weil angeblich "Weibsleute" dafür besonders anfällig sind - man erinnere sich an Lots Frau aus der Bibel - durften sie nicht mitkommen zur Moorarbeit ....

Das Premer Moor hat seinen ganz eigenen Zauber, weil es in Teilen ein intaktes Moor ist, in dem noch Moorspirken wachsen, eine Kiefernart, die eng verwandt mit der Latsche und ein Eiszeitrelikt ist. Torfmoos, Moosbeere, Rosmarinheide und Moorbirken malen ein buntes Bild, das Pfeifengras zeigt aber auch an, dass es sich um ein vom Menschen verändertes, entwässertes Hochmoor handelt. Denn hier wurde Torf gestochen, der ein wichtiges Heizmaterial war. Gestochen wurde meist ab Mai, im Sommer wurden die "Wäsen" oder "Wasen" (Torfstücke) getrocknet, im Herbst in die Torfhütten verbracht und zur Heizperiode im Winter dann, wenn der Boden gefroren war, mit "Schloapfe" herausgezogen. Das waren Schlitten, die mit Muskelkraft oder - wenn man sich's leisten konnte - vom Pferd gezogen, nach Hause "geschloaft" wurde.

Mitte der 1980er-Jahre wurde der Torfabbau eingestellt, die Torfhütten der einzelnen Familien wurden abgebaut. Die Königsfilzhütte steht noch, sie ist Teil des Weges und birgt alt Torfwerkzeuge. Doch auch als Picknickplatz ist sie nicht zu verachten. Und schräg gegenüber hockt das "Huidingerle" als Bronzeplastik in einem Moorloch, Ziemlich zugewuchert und so gar nicht bedrohlich schaut der arme Kerl aus - eigentlich möchte man ihn nur schnell befreien aus seiner unbequemen Lage.

Bericht der Allgäuer Zeitung vom 7. Juli 2003
über eine der zahlreichen Moorwanderungen

Eine Exkursion durch den Premer Filz, einem faszinierenden Hochmoor, unternahmen rund 25 interessierte Naturfreunde. Der Moorfachmann Herbert Müller  berichtete vom Entstehen des Moores ebenso wie von dessen vielfältiger Vegetation. Exkursion zu Pflanzen, Geistern und der Leiche im Premer Moor

Naturfreude auf Entdeckungsreise im „Königsfilz" Prem (ars).

Zu einer besonderen „Naturwanderung" im „Premer Filz" trafen sich rund 25 Naturfreunde, darunter viele junge Leute, am Moorbad in Prem. Zusammen mit „Naturfachmann" Herbert Müller brachen sie zu einer kleinen Erlebnis - Exkursion durch diese faszinierende Moorlandschaft auf.

Mit klaren verständlichen Sätzen und mit seinem exzellenten Fachwissen zog Herr Müller die Zuhörer in seinen Bann. Man erfuhr, wie vor 15000 Jahren nach dem Abschmelzen des Lechgletschers der Seespiegel durch Moränen- und Schottermaterial zu kleinen Inseln verlandete und durch Verwitterung zu Nagelfluh „verbacken" wurde. Durch diese Verlandung kehrte die Vegetation mit Schilf mit Binsen, Sauergräsern und später mit Birken und Erlenwälder zurück. Die abgestorbenen Pflanzenteile sanken zu Boden und vertorften unter Luftabschluss. So entstand das heutige „Hochmoor", dem der Volksmund den Namen „Königsfilz" gegeben hat.

Müller berichtete von den verschiedenen Pflanzengesellschaften, von Spirken- und Heidehochmoor und wie man heute bemüht sei, die allmähliche „Verbuschung" durch Rodung der Fichten und durch Wasseranstauung zurückzudrängen. Mit Sachkenntnis zeigte Müller die Blau- und Heidelbeersträucher. Auch die Rauschbeere und den kleinsten Strauch der Welt, die sehr seltene und essbare „Moosbeere", die auch „Moosapfel" genannt wird.

Es sollen auch Geister im Moor „herumspuken" und sogar eine gut erhaltene weibliche Mumie wurde gefunden, erzählte Müller. Man glaubt, dass sie als Kindesmörderin im Mittelalter mit einem Stein um den Hals im Moor ertränkt wurde. Trotz mancher unheimlicher „Schauergeschichten" strahlt dieses „Hochmoor" in seiner Farbenvielfalt für den Naturfreund eine Ruhe und Heiterkeit aus und begeistert immer wieder den stillen Wanderer zu jeder Jahreszeit, besonders wenn man eine Führung mit Herbert Müller miterleben kann.

Anmelden kann man sich im Premer Verkehrsamt unter Telefon 08862/7256.

Die Termine für die Wanderung entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender!

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Veranstaltungen

Gelber Sack

Gelber_Sack

Beginn: Samstag 04.04.2020
Uhrzeit: 06:00 Uhr
Wo: Prem

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Restmüll

Restmuell

Beginn: Dienstag 07.04.2020
Uhrzeit: 06:00 Uhr
Wo: Prem

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Biomüll

Biomuell

Beginn: Donnerstag 16.04.2020
Uhrzeit: 06:00 Uhr
Wo: Prem

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Restmüll

Restmuell

Beginn: Mittwoch 22.04.2020
Uhrzeit: 06:00 Uhr
Wo: Prem

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Biomüll

Biomuell

Beginn: Mittwoch 29.04.2020
Uhrzeit: 06:00 Uhr
Wo: Prem

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Aktuelles

Der DTV informiert:

DTV informiert.pdf herunterladen

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Schließung von Hotels und Beherbergungsbetrieben

Liebe Touristeninformationen,

folgende Information haben wir soeben an unsere Mitgliedsbetriebe versendet:

Liebes Mitglied,

die Bayerische Staatsregierung hat am 17. März 2020 weitere Beschränkungen von sozialen Kontakten im öffentlichen Berei

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Absage: Almfestival und Milchweglauf

Absage: Almfestival und Milchweglauf

Aufgrund der aktuellen Lage und entsprechend den Empfehlungen der Behörden wird das Almfestival auf der Schönegger Käse-Alm bei Rottenbuch am 1. Mai abgesagt. Auch der 5. Pfaffenwinkler Milchweglauf am 2. Mai kann nicht durchgeführt werden.

Der Kaufpreis für bereits erworbene Almfestival-Tickets wird an den jeweiligen Verkaufsstellen – den Käse-Almen Schönegg, Peiting und Gründl zurückerstattet. Wer online ein print@home-Ti

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Kirche

Gottesdienst aus der Wieskirche

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Gebet in der Passionzeit

Liebe Gemeinde, hier ein kurzes Gebet, dass uns durch die Passionszeit begleiten kann. Viele Grüße P. Petrus-Adrian

Du trägst dein Kreuz nach Golgota. Es drückt dich schwer, mein Jesus.

Du hängst am Kreuz. Ist Gott nicht da? Du leidest sehr, mein Jesus.

Du ziehst am Kreuz die Welt empor in dein Vergeben, Jesus.

Du stirbst am Kreuz und sprengst das Tor ins wahre Leben, Jesus.

Amen

(Silja Walter)

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Gemeindeverwaltung

Stichwahl am Sonntag, den 29. März 2020

Bekanntmachung

Stichwahl am Sonntag, den 29.03.2020

Hinweise zur Stichwahl am Sonntag, den 29.03.2020

  • Wahlberechtigte die bis zum 25. März noch keinen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen erhalten haben, sollen sich telefonisch in der jeweiligen Gemeindeverwaltung melden.
  • Steingaden (Tel.Nr. 08862 / 9101 - 0)
  • Wildsteig (Tel.Nr. 08867 / 9124 – 00)
  • Prem (Tel.Nr. 08862 / 8350)
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Telefonische Energieberatung

eza! und Verbraucherzentrale reagieren auf Corona-Krise

Trotz Corona-Krise läuft die gemeinsame Energieberatung von eza! und der Verbraucherzentrale Bayern weiter – ab sofort telefonisch unter 0831- 960286-0. Bis 20. April bleiben voraussichtlich das eza!-Haus und die dortige Energieberatung geschlossen. Gleiches gilt für die Energieberatung in den Beratungsstellen, die von eza! und der Verbraucherzentrale Bayern in zahlreichen Allgäuer Kommunen betrieben werden.

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Gewerbe Prem

Stellenausschreibung

Reinungskraft

Schönegger Käsealm

Wir sind ein regionales, mittelständisches Unternehmen, das Käsespezialitäten aus 100 % Bergbauern-Heumilch produziert und vertreibt und suchen für unsere Betriebsstätten in Steingaden und Prem zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:

Reinigungskraft (m/w)

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Vereinsleben

Trachtenverein Prem

Sportverein

Ehrung für Georg Heißerer

Heißerer Georg bei seiner Ehrung

Heißerer Georg bei seiner Ehrung

Er erhielt diese für 55 Jahre aktives Ehrenamt und sein Lebenswerk für den SV Prem.

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Spendenübergabe

Spendenübergabe

v.l. Andreas Echtler, Stefan Sieber, Dr. Rainer Karg (1. Präsident der Kinderkrebshilfe Königswinkel),
Matthis Sieber, Andreas Lory und Franz Sieber (Foto: Annerose Schmalholz

Zur Gaudi und zur Förderung des Gemenschaftsgefühls fomiert sich alle sieben Jahre in Prem der Stopselclub.

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Musikkapelle

Tag der Blasmusik

Am Sonntag, den 19. April 2020 findet unser "Tag der Blasmusik" statt.

Zur Finanzierung von Instrumenten, Reparaturen, Noten, Bezuschussung von Tracht bitten wir um eine Spende.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns recht herzlich.

 

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Schützenverein

Schützenball 2020

Auch beim Schützenball 2020 war wieder viel geboten.

Hier ein paar Bilder von unsere Vereinsmitglieder, welche ihre Auszeichnung erhalten haben.

Bild

Es gab aber auch Scheibengewinner

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Vereine