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Gemeinde Prem

Prem am Lech

Herzlich willkommen in Prem am Lech

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Veranstaltungen

'Schmitzt du schon oder taust du schon?'

 

Beginn: Samstag 16.12.2017
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Wo: Flößermuseum Lechbruck

Ablauf: {Ablauf}

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Familienfreundlicher Gottesdienst

Pfarrkirche

Beginn: Sonntag 17.12.2017
Uhrzeit: 08:45 Uhr
Wo: Prem - Pfarrkirche St. Michael

Ablauf: {Ablauf}

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Dienstagsrorate

Pfarrkirche

Beginn: Dienstag 19.12.2017
Uhrzeit: 07:15 Uhr
Wo: Steingaden - St. Norbert Kapelle

Ablauf: {Ablauf}

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ID-226

Auszug aus der Gemeindechronik

Prem vor 250 Jahren - 1764

Der Lechbrucker Sägmüller Josef Fichtl erhält ein Strafprotokoll vom Grenz- und Mautamt Schongau, weil er bis weit über die Hälfte der Flußbreite hinaus ein der Floßfahrt hinderliches Gebäu mit Schlagung von Pocken 300 Schritt lang aufgeführt hat, obwohl man ihm ein solches vor kurzem hat abbauen lassen, hat er es wieder erneuert und zwar durch Schlagen von Pfählen sowohl auf der schwäbischen wie auf der bayerischen Seite ... er wird mit 15 Gulden bestraft (nach P. Hildebrand Dußler).

"Aber auch das hinderte J. Fichtl nicht, seinen Wasserbau quer durch den ganzen Fluß zu machen und ihn sogar am Steingadener Ufer zu befestigen. Auf Veranlassung der Schongauer wurder ihm nun der Steingadener Amtsknecht in die Sägemühle geschickt, dem er für den Gang 34 Kreuzer bezahlen musste, weiterhin ein Husarenkorporal, welch beide ihm den Bau abschafftreffen lassen. So wurde ihm schließlich durch kurfürstliche Untertanen und durch zwei Husaren der Wasserbau derart ruiniert, dass ihm dadurch der größte Schaden entstanden ist."

Hylarius Krebentischer und der Floßmeister Anton Ott erhalten die gnädigste Bewilligung, nächst am Lech, am Schlögl genannt, eine Sägmühle zu bauen.

Prem vor 200 Jahren - 1814

Lokalschulinspektor Dr. Leonhard Scharl (richtiger: Bezirksschulinspektor) berichet am 30 Januar:
"Da wir soviel für das zum Kampfe ziehende Militair getan, so laßt uns auch derer nicht vergessen,d ie wegen erhaltener Wunden mit Ruhm bedeckt aus dem Kampfe zurücktreten, oder während der rauhen Winterzeit unterm freien Himmel zu unserem Schutze wachen."

Infolge deses Aufrufes sind am 19. Februar von der Pfarrei Prem eingesandt worden: 11 Pfund Charpien (d. i. Wundfäden, gezupfte Leinwand), drei neue und drei ältere noch recht brauchbare Hemden, zwei Paar wollene Säckeln (Socken) und 16 Bandagen.

Am 6. August ertrank der Hirtenknabe vinzenz Petz,ein Geigenmacherssohn aus Vils, beim Baden im Lech. Er war 12 Jahre alt. Im gleichen Jahr herrschte in der Pfarrei das Nervenfieber.

Am 8. März starb der zwanzigjährige Soldat Georg Lutz von Holz im Lazarett zu Basel am Rhein. Er war im 11. Bayer. Inf. Reg., 8. Komp., am 25. Februar an Nervenfieber erkrankt. Erst am 8. März 185 erhielt man seinen Totenschein.

Am 17. Mai wird die Herstellung neuer Dachrinnen an die Pfarrkirche durch die Kgl. Bauinspektion des Illerkreises um 34 Gulden 12 Kreuzer genehmigt. "Die Wahl der Handwerksleute wird dem Königl. Pfarramt und Ortsvorstande überlassen, da man das gute Zutrauen hat, dass solche zum Besten der Stiftung nur fähige und redliche Meister wählen werden. Die durch hohes Alter ohnehin morschen Rinnen wurden durch den am 30. Juni allgemein herrschenden heftigen Sturm zum Teil vom Dach geschleudert und gänzlich unbrauchbar gemacht." (Hermann Schwarz)

Am 25. Juli schreibt der Kgl. Lokalschulinspektor Dr. Leonhard Scharl, Stadtpfarrer in Schongau, an die Pfarrämter:
Da die meisten Gegenden des köngl. Landgerichts Schongau in geschichtlicher Hinsicht sehr merkwürdig sind, so lassen Sr. Excellenz, unser allgemein verehrter Herr General Kommissär von Stichaner durch mich alle Hochwürdigen Herren Pfarrer ersuchen, auf alte Inschriften, Denkmäler, geschichtliche Urkunden, Ruinen alter Burgen, Heerstraßen etc. ein obachtsames Auge zu haben und ihre gemachten Bemerkungen mir zuzusenden.

Am 29. August heiratet Franz von Paula Koppe, Schullehrer in Prem, geboren am 31. März 1774 in München, Creszentia Spindler, Söldnerstochter in Prem, geboren am 10. April 1773 in Urspring. Sie wohnt bei ihrer Schwester, der Neberin.

In diesem Jahre starben drei Soldaten aus der Pfarrei Prem: Martin Dirr, Bauernsohn von Prem, HNr. 47, Johann Joseph Kirchner, Söldnersohn von Prem HNr. 66 und Jeremias Enzensperger, Bauernsohn von Prem HNr. 52.

"Für diese drei Militairs wurden die gewöhnlichen Seelengottesdienste gehalten. von den zwei ersteren soll mündlichen Nachrichten zufolge Kirchner zu Wilna und Dirr in Thorn gestorben sein. Enzensperger starb im Königl. Bayer. Lazarett zu Ansbach, laut Totenschein.

Im Winter 1814/15 wurde die Pfarrei von einer großen Sterblichkeit betroffen. Es starben in diesem Winter acht Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren an Typhus und Nervenfieber.

Prem vor 175 Jahren - 1839

Am 20. Dezember starb der 33 jährige Schmiedgeselle Josef Niggl infolge eines unglücklichen Aderlasses d. h. an Verblutung und Entkräftigung.

Prem vor 150 Jahren - 1864

Am 28. Februar wurde im Gemeinderat über die geplante Ablösung des Brückenzolls in Lechbruck beraten und folgendes festgestellt:
Die Gemeinde Prem zählt 71 Hausnummern, stimmberechtigte Gemeindemitglieder sind 58. Zur festgesetzten Stunde sind 44 erschienen. Die Gemeinde Prem beschloß mit einer Mehrheit von 36 gegen 8 Stimmen, dass sie zur Ablösung des Brückenzolls bei Lechbruck keinen Beitrag leistet. Sie sei ohnehin mit Distrikts- und Gemeindeumlagen ziemlich in Anspruch genommen. Einstimmt wurde beschlossen, dass zum Unterhalt der Lechbrucker Brücke nichts beigesteuert wird. Einige Gemeindebürger leisten privatim einen Betrag von 100 bis 150 Gulden.

Am 12. März wird dem Gemeindevorsteher Josef Keller gestattet, nach dem Nivellement den Mühlbach mit einer Wuhr, anstoßend an den Gemeindegrund, aufzustauen, denn dadurch kann der Gemeinde kein Schaden zugefügt werden. Es wird ihm ferner gestattet, dass von dieser Wuhr angefangen das Wasserrinnsal auf dem Gemeindegrund ungehindert durchgeführt werden kann.

Am 01. Mai wird im Gemeindrat beschlossen: "Es ergeht an diejenigen welche Feld- und Viehweidezäune zu machen verpflichtet sind, der Auftrag, diese jedes Jahr vor Beginn der Weidezeit in gutem Zustand herzustellen und für derer guter Unterhaltung zu sorgen. Sämtliche Pferdebesitzer, welche in den Viehweiden zu Prem Pferde austreiben, müssen ihre Pferde nut mit hellen oder glatten Eisen beschlagen lassen. Wer gegen diese Vorschrift handelt, hat den hieraus entstehenden Schaden vollständig zu vergüten. Sollte nicht bkannt sein, von welchem Pferdebesitzer der Schaden herrührt, so werden die Pferde kontrolliert und es muss der Schaden ohne alle Einrede vollständig vergütet werden."

Am 18. Mai wird im Gemeinderat beschlossen: "Bei der stattgefundenen Besichtigung des Bauplatzes zum Mühlkanal der neu zu erbauenden Mahlmühle hat die Gemeindeverwaltung in Gegenwart des kgl. Wegmeisters Schuster von Schongau beschlossen und bewilligt, dass Keller sine nunmehr erforderliche Mühlbachstauung bis über die Insel heraus gegen Prem nach vorgenommener Nivellierung bei 0,96 Fuß Gefälle benützen darf, sohin im ganzen 4,37 Fuß Wehrschwellhöhe. Ferner verlangt die Gemeinde, dass Keller am linken Auufer bis zum Wehr eiinen Überschwemmungsdamm von drei Fuß Höhe herstellen muss."

Am17. Juli wird im Gemeinderat über die Leistung der Hand- und Spanndienste bei der vorzunehmenden Baureparatur an der Pfarrkirche beraten, in Anwesenheit des Gemeindevorstehers Keller, des Gemeindepflegers Miller, der Gemeindausschussmitglieder Lory, Pfeiffer und Lang, des Schullehrers Rottenfußer als Gemeindeschreiber. Mit allen 46 Stimmen (von 58 stimmberechtigten Gemeindegliedern) wird beschlossen: "Die Gemeinde Prem wird von nun an weder Hand- noch Spanndienste bei vorzunehmenden Baulichkeiten an dem, dem königl. Staatsärar gehörigen Gebäude der Pfarrkirche leisten und zwar aus folgenden Gründen:
1. Die Gemeinde Prem war eine der vier Gemeinden, welche zur Hofmark des Klosters Steingaden gehörte. Dieses Kloster hatte von jeher den Neubau wie auch die Reparatur der Kirche aus Klostermitteln bestritten. Niemals wurde von der Gemeinde die Verpflichtung zu Geldbeiträgen oder zur Leistung von Hand- und Spanndiensten anerkannt. Nachdem das Kloster durch Säkularisation an den Staat überging, ist auch die Baupflicht, die ehemals dem Kloster oblag, an den Staat übergegangen. Die Gemeinde Prem hat bei der Herstellung der neuen erweiterten Straße Hand- und Spanndienste zu leisten, welche viel Zeit und Arbeit in Anspruch genommen und noch nehmen wird."

Prem vor 125 Jahren - 1889

Unter den Gerätschaften der Pfarrei werden u.a. erwähnt und geschätzt: Eine Monstranz von Silber (300 Mark), drei Altäre (1000 Mark), drei Glocken (1000 Mark), 14 Kreuzwegstationen (550 Mark), 28 große Kirchenstühle (280 Mark), zwei Kelche mit Patene (150 Mark), eine Kanzel (200 Mark), zwei neue Fahnen (160 Mark), eine Statue der Schmerzhaften Muttergottes (150 Mark), eine Statue des gegeißelten Heilands (120 Mark).

In der dritten Woche des Monats Oktobers wurde in der Pfarrkirche eine neue Orgel aufgestellt. Sie war ein Werk der Orgelbau-Anstalt Max März und Sohn in München (Inhaber: Franz März, Landwehrstraße 25) mit sechs klingenden Registern nebst Pedalkopplung.
Nach Auskunft des Orgelbaumeisters Max März kann die alte Orgel mit ihren fünft Registern nicht mehr verwendet werden. Sie wurde abgebrochen. Die Kirchenverwaltung unter dem Vorstand Pfarrer Rottach beschloß, dass das Holzwerk der alten Orgel versteigert und die Metallpfeifen vekrauft werden sollen (24. November 1889).
Am Kirchweihfeste 1889 wurde die Orgel zum ersten Male gespielt. Das Werk ist von Sachverständigen bei der Probe am Kirchweihmontag-Nachmittag als ein vorzügliches bezeichnet worden.

Die Kosten, wovon der ledige Bauer Gregor Streif allein 600 Mark leistete, wruden durch freiwillige Beträge gedeckt. Es wurde fast drei jahre monatlich gesammelt. Die Gesamtkosten der neuen Orgel betrugen rund 1850 Mark mit Transport bis Station Peißenberg. Dreijährige Garantie wird geleistet. (Pfarrarchiv).

Kurschina, der auch eine Ansicht des Dorfes Prem in dieser Zeit schuf, zeichnete 1889 eine Ansicht von Gründl mit Lechbruck im Hintergrund und dem Geburtshaus des Johann Georg Lori, das alte Gasthaus und Fährmannsbehausung im Vordergrund.

Prem vor 100 Jahren - 1914

Bürgermeister Pfeiffer erkärte am 28. Juni: "Das Krankenhaus Steingaden hat im Juni 1914 ihren Betrieb aufgenommen."

Prem war bis zur letzten Jahrhundertwende ein Flößerdorf.
Die Pfarrbücher verzeichnen als flßmeister die Familiennamen: Ebelre, Heißerer, Knappich, Nuscheler und Petz. Dahinter steht manchmal die Bemerkung "ertrunken in den reißenden Wellen des Lechs".
Am 8./9. Juni 1914 wurde die letzte Floßfahrt (eigentlich vorletzte) auf dem Lech durch den Premer Floßmeister Franz Petz nach Augsburg durchgeführt. König Ludiwg III. von Bayern kam am 09. Juni nach Augsburg, um das neue Wehr am Hochablaß zu besichtigen. Ihm zu Ehren wollte die Stadt Augsburg das Schauspiel eienr Floßfahrt über das Wehr geben. Sie hatten den Floßmeister Petz beauftragt, zwei Flöße zu bauen. Zur Besatzung gehörte auch Max Ott. Um 10 Uhr sollten die Floße am Hochablaß sein. Der König hatte sich aber verspätet; zudem goß es in Strömen. Um 4 Uhr nachmittags traf endlich der König ein, und in sausender Fahrt schwammen die floße die Floßgasse hinab. Der König, vom Regen selbst völlig durchnässt, stand am Wehr und winkte den Flößern nach.

Am 22. März wird folgende ortspolizeiliche Verschrift erlassen: Das Aufstellen und Stehenlassen von Wägen auf den Ortsstraßen, Wegen und Plätzen ist verboten. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tage bestraft.

Die Gemeinde Prem beantragt, den Bieraufschlag um weitere zehn Jahre zu verlängern. Der Grund ist der Schuldenstand durch Wasserleitungsbau (1903), Schulhausneubau (1908) und Krankenhausbau in Steingaden.

Der jährliche Schuldendienst beträgt: 2.776,50 €.
Die Gemeinde-Umlage ist gegenwärtig: 170 %.

Prem vor 75 Jahren - 1939

Die geplante Restaurierung der Pfarrkirche kommt nicht zur Ausführung.

Im Juni werden die Pläne des Münchener Architekten Alois Kranebitter durch das Landbauamt Weilheim (Oberbaurat leidlein) zu einer Leichenhalle in Prem genehmigt.

Die Leichenhalle ist mit ihrer Hauptansicht (Giebelansicht) nach Norden orientiert. Ihr ist eine überdeckte Halle vorgelagert mit anschließendem Aufbahrungsraum. die Ausgestaltug entspricht dem Charakter eiiner Feldkapelle mit einfachem Glockentürmchen. Zur Gelände-Ausgleichung sind Bruchsteinstufen vorgesehen.

Prem vor 50 Jahren - 1964

Unter Leitung des Straßenbauamtes Weilheim erbaute die Firma Dobler, Kaufbeuren, vom 24. Februar bis Ende Juli eine neue Stahlbrücke zwischen Gründl und Lechbruck. Die Gesamtspannweite wird mit 43,15 Metern angegeben. Die alten Widerlager und er bisherige Pfeilerunterbau konnten verwendet werden. Der neue Pfeiler wurde auf den alten Pfeilerunterbau aufgesetzt. Sämtliche Eisenkonstruktionen lieferte MAN. (nach P. Hildebrand. Drußler)

Für die Beipflanzung des neuen Friedhofes wird Gartenbauinspektor Friedl aus Schongau einen Bepflanzungsplan erstellen. Dieser Plan wurde durch den Gemeinderat am 25. April genehmigt.
Die Bepflanzung selbst wird von Gärner Englert aus Schongau durchgeführt.

Am 13. Juni wird festgestellt, dass die beiden Straßen Prem-Holz und Prem-Sauwald durch die Firmen Hladik, Marktoberdorf, bis auf einige Kleinigkeiten fertig sind. Die obere Dorfstraße ist ausgebaut.

Am 19. Juni fand im Gasthaus Lutz eine Hebauffeier in Anwesenheit von Landrat Dr. Gustav Hilger statt.

Geschichte der Lechstaustufe 2:
Im Jahre 1964 begann man mit der Planung der Lechstaustufe 2. Die Verlegung eines Fernwirkkabels durch die BAWAG zur Lechstaustufe 2 erfolgte am 08. November 1967.
Anschließend wurde, ebenfalls von der BAWAG, eine Wasserleitung vom Hochbehälter Prem zur genannten Lechstaustufe verlegt.

Gemeinderat und Bürger Prems wenden sich ggen den Bau dieser Staustufe. Um ihre Interessen zu wahren, beauftragen sie den Augsburger Rechtsanwalt Gottfried Wörner mit der juristischen Vertretung.

Darauf hin erfolgte die mündliche Verhandlung am Freitag, den 20 Oktober 1967 im Gasthaus "Bayerischer Löwe" zu Prem.
Alle Beteiligten wurden angehört. Daraufhin ergingen die Bescheide des Landratsamtes Schongau zur Beweissicherung, damit etwaige auftretende Schäden an Wohngebäuden und Grundstücken vergütet werden. Die Bemühungen um eine öffentliche Straße über den Damm scheitern. Eine Fahrerlaubnis erhielt lediglich Schulbus, Müllabfuhr, Feuerwehr und Polizei.
Durch den Bau der Lechstaustufe 2 fing leider die ursprüngliche Lechaue zugrunde mit ihren Beständen an Wacholderbüschen, Frauenschuh und Steinröschen.
Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Lechstaustufe 2 des Forggensees (=Gegenspeicher) erfolgte im Frühjahr 1971,

Der Gegenspeicher Prem hat beim Stauziel von 745,60 Metern NN eine Wasserfläche von 1,2 km² mit einem Speichervolumen von 7,4 Mio. cbm. Die oberen 1,5 Meter des Speichers, die für den Schwellenbetrieb herangezogen werden, haben einen Inhalt von 1,7 Mio. cbm. Der insgesamt 4,8 km lange Speichersee ist rechts vom Lech durch einen 2,4 km, links durch einen 0,5 km langen Damm, im übrigen vom natürlichen Gewässer begrenzt.

Zwischen den beidseitigen Dämmen liegen die bis zu 26 Meter hohen Baukörper der Wehranlage und des Kernkraftblocks mit einer Breitenausdehnung von 96 Metern.

Die Gemeinde Prem beannte den Stausee "Premer Lechsee".

Der Gemeinderat Prem ist mit der Auflösung des Landwirtschaftlichen Berufsschulverbandes Steingaden zum 01. September 1964 und mit der Aufhebung der Landwirtschaftlichen Berufsschule Steingaden einverstanden. Die Gemeinde tritt ab 01. September 1964 dem Landwirtschaftlichen Berufschulverband Schongau bei.

Am 31. Oktober beschließt der Gemeinderat, den Damm und die ränder des Bades zu betonieren und den Schlamm auszubaggern, um das Bad vor dem Verfall zu schützen.

Die Preisverteilung für den Blumenschmuckwettbewerb findet am 18. November durch Gartenbauinspektor Friedl aus Schongau statt.

"Seit 1958 sind in der Gemeinde Prem zwei weitere Holzverabeitungsbetriebe als namhafte Gewerbesteuerzahler hinzugekommen. Es werden etwa 20 - 25 Personen darin beschäftigt. Außer Einwohnern von Prem sind in der Gemeinde sechs türkische Gastarbeiter tätig. Die Verschuldung durch den Ausbau der Straße zum Sauwaldhof seit 1958 erheblich gestiegen. Die Einwohnerzahl beträgt rund 750. Sie ist durch die Bautätigkeit im Steigen, offenbar wegen der landwirtschaftlich besonders schönen Lage siedeln sich zunehmend Pensionisten und Renter, z.T. aus dem Rheinland und Berlin an."
(Protokoll der Gemeindebesichtigung vom 18. Nov. 1964).

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