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Gemeinde Prem

Prem am Lech

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Veranstaltungen

Übungsschießen für Jung und Alt

Schuetzenverein_Prem

Beginn: Dienstag 24.10.2017
Uhrzeit:   Uhr
Wo: Schützenstüberl Prem

Ablauf: {Ablauf}

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Restmüll

Restmuell

Beginn: Mittwoch 25.10.2017
Uhrzeit: 06:00 Uhr
Wo: Prem

Ablauf: {Ablauf}

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Feuerwehrübung

Freiwillige_Feuerwehr_Prem

Beginn: Mittwoch 25.10.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: Feuerwehrgerätehaus Prem

Ablauf: {Ablauf}

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ID-173

Auszug aus der Gemeindechronik

Prem vor 425 Jahren - 1587

Am 17. Oktober hat sich Walburga Niggl, Ehefrau des Michael Niggl zu Prem, selbst ertränkt. "Durch die geschworenen Amtleute und andere Mittelpersonen in dem Lech suchen, ist im Lech an der Anwand am dritten Tag gefunden worden; den Zichtiger davon zunächst daselbst in deiner Halden vergraben, geben vier Gulden".

Prem vor 375 Jahren - 1637

 In einem Schreiben an den Bischof von Augsburg vom 10. März mahnt der Abt von Steingaden die Abschaffung dieser "unnötigen Schiffahrt zu Helmenstein und Lechbruck" an. Wir erfahren, daß die Überfahrt zu Lechbruck jünger ist als die zu Helmenstein und daß die zu Helmenstein schon Generationen vor 1635 bestanden hat.

Prem vor 300 Jahren - 1712

Die Pfarrkirche Prem bekommt einen neuen Kelch in Treibarbeit, Silbervergoldet, um 54 Gulden und vier große Altarleuchter aus Zinn um 23 Gulden. Als Meister kämen Weilheimer und Schongauer Kunsthandwerker in Frae. Wiederholt taucht in den Kirchenrechnungen dieser Zeit der Malername Ramis auf, wobei Bernhard in Bernbeuren, Judas Thaddäus aber in Oberengen bei Steingaden tätig ist. (vgl. Sigfried Hofmann, Vom Unterengadin nach Oberengen, in : Lech-Isar-Land XII. Jg. 1936, S. 153 - 159.)

Prem vor 275 Jahren - 1737

Am 12. September wurden 8 Firmlinge aus Prem gefirmt, darunter Josef Heiserer von Helmau.

Prem vor 250 Jahren - 1762

Joseph Freiherr von Hormayr-Hortenburg berichtet in "Die goldene Chronik" von Hohenschwangau der Burg der Welfen, der Hohenstauffen und der Scheyren" (München 1842) über ein Hochwasser von anfangs Juli 1762 als "wilde Überschwemmung des Lechs, der allte Mühl- und Hammerwerke um Füssen (wohl auch in Prem) verheert und zerstört und Anlaß wurde, daß der Felsen unter dem St. Magnustritte durchgesprengt ward, um den damals noch höher angelegten Mahl- und Papiermühlen, den Marmor-, Säge- und Schleifmühlen dann den Gyps-, Poch und Hammerwerken das erforderliche Wasser gleichmäßig und ohne anderweite Gefahr zugeführt wurde."

"Den Lech herunter werden auch Gold- und Silberwaren, Früchtekisten mit wlschem und Tiroler Obst geflößt. Später verlegten sich die Flößer mehr auf den Transport von Landesprodukten wie Gips und Kalk, allerlei Steine und Mineralien, Vieh und Lebensmittel, wie Käse Fische, Schmalz, Schnecken, in geringerem Maße auch Getreide." (P. Hildebrand Dußler)

Am 8. Dezember starb die Wohltäterin der Kirche, Maria Beer.

Ab 27. November verhandelte Hofrat Johann Georg Lori, einer der treibende Kräfte der Neutralitätspartei, mit dem preußischen Reichstagsgesandten in Regensburg wegen einer Neutralitätskonvention. Sie wurde am 6. Januar 1763 unterzeichnet uns sicherte Bayern den Schutz Friedrichs II gegen alle Feindseligkeiten Österreichs zu". (L. Hammermayer)

Prem vor 225 Jahren - 1787

Am 23. März starb in Neuburg a.d. Donau im Hause Karlsplatz A 16, wo er von 1779 ab in Verbannung lebte, der Geheime Rat Johann Georg v.Lori. Er wurde auf dem Georgsfriedhof begraben, aber ein Denkmal ist unserers Wissens nichts erhalten. Im hier vorliegenden Lexikon Ignatz Ströller (Handschrift um 1800) findet sich nur der kurze Hinweis: "liegt zu St. Georg mit einem hölzernen Kreuz". Auch eine Biographie (30 Druckseiten) aus dem Jahre 1837 (ohne Verfasser) bringt ausdrücklich die Nachricht, daß damals sein Grab ohne Monument gewesen sei (Neuburger Kollektaneenblatt 3. Jg. 1837, S. 71). Die Georgskirche stand am Platze der heutigen Leichenkapelle des oberen Friedhofs (ehemals Georgsfriedhof), sie wurde 1805 abgebrochen. (Mitt. v. Archivdirektor Dr. Reinhard Seitz).

Prem vor 200 Jahren - 1812

Cleopha Pfeiffer erklärt vor Gericht: "Im Jahre 1812 erhielt mein Großvater, Hilary Krebentischer, das Recht 'unweit' des Eschenbaches im Schlegel eine Schneidemühle zu errichten." (Staatsarchiv München, AR Fasc. 3606 Nr. 230)

Am 19. Mai dankt der Schullehrer Franz Paul Koppe dem Pfarrer Hermann Schwarz für die "Liebe und Ehre, die Sie mir jederzeit, bereits sechs volle Jahre in vollstem Maße zufließen ließen".

Im besonderen dankt Koppe für das Belobigungs Dekret vom 24. Dezember 1811 des Königl. Generalkommissariats des Illerkreises, zu dem Prem damals gehörte. Er will sich im Schulwesen immer mehr vervollkommnen. Diese gute Zusammenarbeit ist ein Parallelfall zu dem guten Einvernehmen zwischen Pfarrer Simon Strobl und dem Schulleiter Michael Weichselsdorfer (ab 1902)

Am 6. Oktober werden aus der Pfarrei Prem 13 Firmlinge in Rottenbuch durch Bischof Johann Nepomuk von Wolf gefirmt.

Es kamen die Gemeindeglieder dahin überein, jedem Gemeindeglied denjenigen Platz anzuweisen, woraus es das ihm treffende Holz zu beziehen hat; ebenso wurde 1825 verfahren.

Prem vor 175 Jahren - 1837

In den "Neuburger Kollektaneenblättern" erscheint über den churpfalzbair. geheimen Rat Johann Georg von Lori ein Nachruf aus der Feder des ehem. Bibliothekars und Benefiziat zu Neuburg a. D. Joseph Miltner.

Am 14. April wird Franz Joseph Guggemoos Tafnerwirt in Gründl. Er hat durch Übergabe von seinem Vater Mathias Guggenmoos das alte Realrecht erworben, die "reale Wirts- und Bäckergerechtsame", die vom Anwesen HNr. 3 auf das Anwesen HNr. 4 in Gründl übertragen wird.

"Die Übertragung im Gesange in der Schule ist fortgesetzt worden, so daß die Werktagsschüler und einige Mädchen der Feiertagsschule eine deutsche Messe singen können und wovon bei den Kreuzgängen nach Steingaden Gebrauch gemacht wurde. Die Prüfung wurde mit einem passenden Liede von der sämtlichen Schuljugend gesungen und von einer Instrumentalmusik begleitet, eröffnet und geendet. Dieser Gesang wurde dem königl. Herrn Distriktsinspektor mit Wohlgefallen aufgenommen und machte aufdie Schuljugend selbst sowie auch auf die vielen Anwesenden einen tiefen Eindruck, da ein Gesang dieser Art bei der Prüfung heuer zum ersten Mal produciert wurde, und die Musikbegleitung von jungen Leuten aus Prem, größtenteils noch Feiertagsschülern, vorgetragen wurde, die erst seit zwei Jahren die Musik erlernten und nun seit einem Jahre eine wohl hörbare Kirchenmusik producieren." (Pfarrarchiv)

Prem vor 150 Jahren - 1862

Die Gründl-Wirtschaft führt Hausnummer 3 der Steuergemeinde Prem. Franz Joseph und Creszenz Notz haben den Gesamtbesitz am 27. November 1858 von Xaver Schmid'schen Relikten (Xaver Schmid war der Eigentümer der Klosterbrauerei Steingaden, vor Graf von Dürckheim-Montmartin) durch deren Bevollmächtigten Augustin Ferstl in Schongau mit dem Anwesen Haus Nr. 4 in Gründl um 7000 Gulden erkauft.
Haus Nr. 4 ist bald danach "erloschen" (Vgl. Kataster im Staatsarchiv München, Steuergemeinde Prem)

Von der Kasse des Steingadener Traugebirges werden im Laufe des Jahres 1862 an die Gemeinde Prem zur Bezahlung der nachträglichen Baukosten des Schulhauses zu Prem 501 Gulden 30 Kreuzer überwiesen. Damit aber diese Baukosten gleich bestritten werden konnten, leistete einen Vorschuß von 501 Gulden 30 Kreuzer Joseph Miller, Sägmüller und Gemeindepfleger von Prem.

Am 27. März starb im Alter von 23 Jahren als Soldat in München an Typhus Johann Georg Niggl, Bauerssohn von Unterried. Er wurde am 31. März in München begraben.

Am 18. Juli wird verzeichnet: "Der Schneidergeselle Michael Fröhlich von Höchstädt erwarb durch Kauf ein Pfründehäuschen, welches ehedem ein Hafnersofen war, im Betrag von 925 Gulden. Es ist für die beabsichtigte Eheschließung mit seinen zwei bewohnbaren Zimmern zu klein. Die zwei Tagwerk Wiesen ernähren kaum eine Kuh. Das Heiratsgut des Schneidergesellen beträgt nur 250 Gulden, so daß eine Überschuldung sofort eintreten würde. Der Verdienst wird in Prem sehr klein sein, da die meisten Bürger ihre eigenen Schneider haben, die nur eine halbe Stunde vom Dorf entfernt sind und die sie wegen guter Bedienung nicht aufgeben werden. Zudem is tes hierorts gebräuchlich, daß man den Schneider in das Haus des Arbeitgebers bestellt, wobei dem Schneider nur ein täglicher Verdienst von 9 bis 12 Kreuzer zukommt. Das Aussuchen wird von der Gemeinde abgelehnt. Sie wendet sich mit der Bitte um Unterstützung an das kgl. Bezirksamt Schongau. Sie bittet um so mehr "da durch den im Jahre 1854 ausgebrochenen Brand, bei welchem zehn Wohnhäuser nebst Städeln und Stallungen ein Raub der Flammen wurden und die dadurch Verunglückten in große Not und Armut geraten sind und außerdem die Gemeinde noch mehrere vermögenslose hilfsbedürftige Familien zählt... Erst vor zwei Tagen hat er in der hiesigen Wirtschaft die Äußerung gemacht, daß ihm beim kgl. Bezirksamt bemerkt wurde, daß er bloß drei Gemeindeglieder brauche, welche für die Conzession stimmen und erklären, daß wirklich ein Schneider in der Gemeinde Prem notwendig sei. Um nun dieses zu bewirken, versprach er dem Schneider Max Schuster von hier 25 Gulden, wenn er drei Gemeindeglieder auf seine Seite bekommt. Max Schuster willigte aber nicht in dieses Versprechen ein."

Der Nachtwächter Johann Joseph Mößmer bleibt in diesem Jahr noch Gemeindediener und Flurwächter. Ein Jahr später lehnt er wegen vorgerückten Alters die Nachtwache ab. An seine stelle tritt der ledige Anwesensbesitzer Josef Anton Eberle. Als Gemeindediener und Flurwächter bleibt Mößmer auch für das Etatsjahr 1863/64.

Prem vor 100 Jahren - 1912

Am 17. März wird Floßmeister Peter Heißerer von Prem, HNr. 57 in den Gemeindewaisenrat 1912/13 gewählt.

Am 09. Juli heiratet Konrad Petz, Holzhändler in Prem, geb. am 09. März 1880 als Sohn des Holzhändlers Franz Petz und der Wilhelmine, geb. Ruf, Laura Pfeiffer, Gutsbesitzerstochter von Resle, Pfarrei Steingaden, geboren am 24. Februar 1883 als Tochter von Martin Pfeiffer und der Rosina, geb. Gilg.

Am 04. August übernimmt der verheiratete Holzhändler Konrad Petz von Prem pachtweise die Gastwirtschaft HNr. 63 in Prem, Eigentum des Grafen Eckbrecht von Dürckheim-Montmartin zu Steingaden, mit Genehmigung des Gemeinderates.

Prem vor 75 Jahren - 1937

Am 09. Mai wird der Musikkapelle Prem eine jährliche Gratifikation von 20,00 RM genehmigt.

Am 15. Juni wird für die Gemeinde Prem die Deutsche Schule eingeführt.

Prem vor 50 Jahren - 1962

Am 01. September wird geplant: Neuer Feuerwehrkommandant soll Willi Sieber in Prem, HNr. 115, sein Stellvertreter Arnold Hitzl werden. Es wird aber Arnold Hitzl, zur Führung der Freiw. Feuerwehr bestimmt. Am 26. Januar 1963 wird Willi Sieber, Säger in Prem, HNr. 115, Feuerwehrkommandant.

Am 04. Oktober starb an der Kirchentüre in Prem, als er zur Hl. Messe gehen wollte, Johann Köpf, Landwirt in Prem HNr. 42, im Alter von 76 Jahren.

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Vereinsleben

Kegelturnier

Spielplan und Ergebnisse des Kegelturniers.

Damit die Tabelle im Internet immer aktuell ist, muss jedes Ergebnis am nächsten Vormittag bei der Gemeinde gemeldet werden: Telefon: 08862/8350 oder gemeinde@prem.bayern.de.

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Skilift

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Stellenausschreibung

Aushilfe im Etagenservice in der Langau

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams eine Aushilfe im Etagenservice auf 400 €-Basis; Arbeitseinsatz ca. 3 halbe Tage/Woche, evtl. ein Wochenende pro Monat.

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