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Prem am Lech

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Dienstag, 26. Juli 2016

Veranstaltungen

Geführte Wanderung durch das Premer Moor

Huldingerle

Beginn: Di 26.07.2016
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Wo: Prem - Parkplatz Moorlehrpfad

Ablauf: Unsere beiden Führer erzählen Ihnen wie das Moor entstanden ist, was damit alles gemacht wird und auch die eine oder andere Erzählung (Sage) z. B. die vom "Huidingerle", machen das Ganze zu einer spannenden Wanderung.
Die Wanderung ist auch für Kinder sehr interessant gemacht.
Im Anschluß daran trifft man sich zu einem geselligen Grillabend mit Lagerfeuer und Würstlbraten.
(Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und lange Hosen!)

Die Wanderung findet ab Mai jeden Dienstag um 18 Uhr statt.

Anmeldung: jeweils Dienstag bis 11:30 Uhr bei der Tourist Information Prem unter Tel.: 08862-7256.

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Nachtwanderung 'Verschollen im Moor'

nachtwanderung

Beginn: Di 26.07.2016
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Wo: Prem - Parkplatz Moorlehrpfad

Ablauf: Unter dieser Überschrift startet eine außergewöhnliche Nachtwanderung durch das Premer Filz.

Start ist am Premer Moorbad. Hier beginnt der Krimi um verschollene Personen im Premer Filz und um die Sagengestalt des Moosriesen "Huidingerle".

Ein Romanschriftsteller "Frank Buchheister" will letzte Recherchen für seinen Roman "Verschollen im Moor" im Premer Filz durchführen. Auf seinen Wegen geht es dann in den Filz. Immer enger, immer gruseliger wird der Weg durch die Nacht und den Filz, bis dann an einer besonderen Stelle "Frank Buchheister" auf "Dingerle" stößt. Doch da hat sich sein Schicksal bereits entschieden.

Nacht-Erlebniswanderungen finden ab Mai um 21.00 Uhr statt.
Bereits ab 20 Uhr können die Teilnehmer der Nachtwanderung am Moorbad beim gemeinsamen Grillen teilnehmen.

Bei schlechtem Wetter wird versucht die Führung am kommenden Tag durchzuführen.

Nähere Informationen und Anmeldungen jeweils bis 11.30 Uhr bei der Tourist Information Prem, Telefon: 08862-7256.

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Biomüll

Biomuell

Beginn: Mi 27.07.2016
Uhrzeit: 06:00 Uhr
Wo: Prem

Ablauf: Biomüll
Für alle kompostierbaren Küchen- und Gartenabfälle, z.B.: Kaffeesatz, Tee, Brot-, Obst-, Gemüse und Essensreste (Speisereste nur aus privaten Haushalten), Pflanzenreste sowie Küchenkrepppapier, Papiertaschentücher, -Handtücher, Holzschliffverpackungen (Eierkartons).
Für eine saubere, angenehme Sammlung sind Tageszeitungen oder Papiertüten gut geeignet, die Abfälle einzuwickeln und die Feuchtigkeit aufzusaugen.

Nicht in die Biotonne gehören: Asche, Windeln, Q-Tips, Kleintiermist oder ähnliches, Hundekot, Metalle, Straßenkehrricht oder Plastik (z.B. Müllbeutel). Diese Abfälle sind nicht kompostierbar und beeinträchtigen die Kompostqualität. So genannte "kompostierbare Plastikbeutel" sind nicht vollständig kompostierbar und gehören daher nicht in die Biotonne.

Verfügbare Tonnengrößen: 80, 120, 240 Liter. Die Größe ist frei wählbar, aber die Tonnen müssen bei der 14-tägigen Abfuhr vollständig geschlossen sein und eine gültige Gebührenmarke (gelb, viereckig) haben. Eine gemeinsame Nutzung ist möglich. Wenn Sie die Bioabfälle selbst kompostieren, können Sie auf die Biotonne verzichten und die Biotonnengebühr einsparen.

Sollte die Tonne ausnahmsweise nicht reichen, gibt es einen offiziellen Biomüllsack, der zur Abfuhr gestellt werden darf. Der Sack wird i.d.R. bei den Gemeindeverwaltungen gegen eine Gebühr verkauft, da die die Müllabfuhrgebühren beinhaltet. Handelsübliche Papiersäcke werden bei der Biomüllabfuhr nicht mitgenommen, wenn sie neben der Biotonne stehen.

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ID-11

Bericht des Münchner Merkurs vom 29./30. Oktober 2011
ein Bericht von Nicola Förg

Prem, im Jahre 1935. Paragraph 4 der Badeordnung: "Im Wasser sowie auf den Badeplätzen ist jedes Verhaltn zu unterlassen, das in sittlicher Beziehung Ärger zu geben geeignet ist." Jawohl, so war das 1935, als die ersten 100 Feriengäste kamen und die Gemeinde im Landkreis Weilheim-Schongau die Stauung des Röthenbaches als Moorschwimmbad beschloss.

Der Name "Röthenbach" oder "Rötbach" bezieht sich auf die rötlich-braune Farbe des Wassers, die von Huminsäuren - die durh den partiellen Abbau von Resten abgestorbener Lebewesen im Boden gebildet werden - herrührt. Das Becken wurde damals von Hand ausgebuddelt, das Bad ist heute außer Betrieb, momentan auch wasserlos, aber es erzählt zwei Geschichten: Eine etwas kürzere vom jungen Tourismus in einer Gemeinde, die im äußersten südwestlichen Eck von Oberbayern wie gemalt vor dem Gebirge liegt. Und es erzählt eine lange Geschichte, eine, die vor etwa 15.000 Jahren beginnt, als sich der Lechgletscher aus dem Alpenvorland zurückzieht, im Gepäck gewaltige Schmelzwassermassen, die in einem "Lechbrucker See" gestaut sind, der im Norden bis Burggen im Süden bis in die Gegend von Roßhaupten gereicht hat. Das Wasser zieht sich zurück, bildet diese heitere Landschaft und hinterlässt Moore. Das Premer Filz oder Premer Moor ist ein typisches Hochmoor, das keine Verbindung zum Grundwasser hat und nur duch Niederschlagswasser gespeist werd. Es lebt, es erfindet sich jeden Tag neu, in Farben und Schattierungen.

Der Moorlehrpfad hat jüngst eine brandneue Beschilderung bekommen, mit Texten, die Lust machen, mehr zu lesen. Perfekt auch für Kinder!

Durchs Moor führt ein recht grimmig aussehnder Geselle, der "Huidingerle" und der hatte früher schon das Sagen im Moor. Wer nämlich zum Torfstechen ging, durfte sich auf keinen Fall umsehen. Wer das dennoch tat, wurde von einem grausigen Riesen, eben dem "Huidingerle" gepackt und ins gruselige Moor gezogen. Und weil angeblich "Weibsleute" dafür besonders anfällig sind - man erinnere sich an Lots Frau aus der Bibel - durften sie nicht mitkommen zur Moorarbeit ....

Das Premer Moor hat seinen ganz eigenen Zauber, weil es in Teilen ein intaktes Moor ist, in dem noch Moorspirken wachsen, eine Kiefernart, die eng verwandt mit der Latsche und ein Eiszeitrelikt ist. Torfmoos, Moosbeere, Rosmarinheide und Moorbirken malen ein buntes Bild, das Pfeifengras zeigt aber auch an, dass es sich um ein vom Menschen verändertes, entwässertes Hochmoor handelt. Denn hier wurde Torf gestochen, der ein wichtiges Heizmaterial war. Gestochen wurde meist ab Mai, im Sommer wurden die "Wäsen" oder "Wasen" (Torfstücke) getrocknet, im Herbst in die Torfhütten verbracht und zur Heizperiode im Winter dann, wenn der Boden gefroren war, mit "Schloapfe" herausgezogen. Das waren Schlitten, die mit Muskelkraft oder - wenn man sich's leisten konnte - vom Pferd gezogen, nach Hause "geschloaft" wurde.

Mitte der 1980er-Jahre wurde der Torfabbau eingestellt, die Torfhütten der einzelnen Familien wurden abgebaut. Die Königsfilzhütte steht noch, sie ist Teil des Weges und birgt alt Torfwerkzeuge. Doch auch als Picknickplatz ist sie nicht zu verachten. Und schräg gegenüber hockt das "Huidingerle" als Bronzeplastik in einem Moorloch, Ziemlich zugewuchert und so gar nicht bedrohlich schaut der arme Kerl aus - eigentlich möchte man ihn nur schnell befreien aus seiner unbequemen Lage.

Bericht der Allgäuer Zeitung vom 7. Juli 2003
über eine der zahlreichen Moorwanderungen

Eine Exkursion durch den Premer Filz, einem faszinierenden Hochmoor, unternahmen rund 25 interessierte Naturfreunde. Der Moorfachmann Herbert Müller  berichtete vom Entstehen des Moores ebenso wie von dessen vielfältiger Vegetation. Exkursion zu Pflanzen, Geistern und der Leiche im Premer Moor

Naturfreude auf Entdeckungsreise im „Königsfilz" Prem (ars).

Zu einer besonderen „Naturwanderung" im „Premer Filz" trafen sich rund 25 Naturfreunde, darunter viele junge Leute, am Moorbad in Prem. Zusammen mit „Naturfachmann" Herbert Müller brachen sie zu einer kleinen Erlebnis - Exkursion durch diese faszinierende Moorlandschaft auf.

Mit klaren verständlichen Sätzen und mit seinem exzellenten Fachwissen zog Herr Müller die Zuhörer in seinen Bann. Man erfuhr, wie vor 15000 Jahren nach dem Abschmelzen des Lechgletschers der Seespiegel durch Moränen- und Schottermaterial zu kleinen Inseln verlandete und durch Verwitterung zu Nagelfluh „verbacken" wurde. Durch diese Verlandung kehrte die Vegetation mit Schilf mit Binsen, Sauergräsern und später mit Birken und Erlenwälder zurück. Die abgestorbenen Pflanzenteile sanken zu Boden und vertorften unter Luftabschluss. So entstand das heutige „Hochmoor", dem der Volksmund den Namen „Königsfilz" gegeben hat.

Müller berichtete von den verschiedenen Pflanzengesellschaften, von Spirken- und Heidehochmoor und wie man heute bemüht sei, die allmähliche „Verbuschung" durch Rodung der Fichten und durch Wasseranstauung zurückzudrängen. Mit Sachkenntnis zeigte Müller die Blau- und Heidelbeersträucher. Auch die Rauschbeere und den kleinsten Strauch der Welt, die sehr seltene und essbare „Moosbeere", die auch „Moosapfel" genannt wird.

Es sollen auch Geister im Moor „herumspuken" und sogar eine gut erhaltene weibliche Mumie wurde gefunden, erzählte Müller. Man glaubt, dass sie als Kindesmörderin im Mittelalter mit einem Stein um den Hals im Moor ertränkt wurde. Trotz mancher unheimlicher „Schauergeschichten" strahlt dieses „Hochmoor" in seiner Farbenvielfalt für den Naturfreund eine Ruhe und Heiterkeit aus und begeistert immer wieder den stillen Wanderer zu jeder Jahreszeit, besonders wenn man eine Führung mit Herbert Müller miterleben kann.

Anmelden kann man sich im Premer Verkehrsamt unter Telefon 08862/7256.

Die Termine für die Wanderung entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender!

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Aktuelles

Moor- und Nachtwanderungen 2016

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Ab Mai 2016 starten wir wieder mit unserer geführten Moor- und Nachtwanderung durch den Premer Filz. Die beiden Wanderung findenwöchentlich jeden Dienstag statt.

Weitere Info bei der Tourist Info.

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